Arbeitsbereich Entwicklung: Mehr als nur Programmieren

Ohne unsere Kollegen in der Entwicklung könnten wir keines unsere Projekte umsetzen. In einem kleinen Interview verrät uns Marc, wie sein Arbeitsalltag strukturiert ist und wie wir uns als Team organisieren.

Wie würdest du deine Arbeit, beziehungsweise die Arbeit im Bereich Entwicklung beschreiben?

Meine konkrete Berufsbezeichnung ist Software-Engineer. Dadurch, dass ich eine leitende Tätigkeit habe, bin ich eben die Schnittstelle zwischen Requirement, also Anforderungen und Anforderungsanfragen des Kunden oder auch innerhalb des Teams und technische Lösungen.

Ich erkläre es am besten anhand eines Beispiels: Zu Beginn eines Projekts setzen wir uns als Projektmanagement-Team zusammen und schauen gemeinsam, was möchte der Kunde und wie wir das gewünschte Verhalten umsetzen können – das macht typischerweise unser Requirements Engineering.

Der Kunde hat also ein Problem und wir schauen, wie wir sein Problem lösen können. Das Problem wird dann sowohl auf abstrakter, prozessualer Ebene, als auch auf technischer Ebene betrachtet. Danach fangen im Bereich Entwicklung die Aufgaben an. Ziel ist es, dass Problem zu lösen. Wir entwickeln also Lösungen – und wie entwickelt man Lösungen? Man muss das Problem erst einmal verstehen. Das heißt, ein weiterer Aufgabenbereich ist das Verstehen der Domäne des Kunden als auch dem Verständnis der von uns eingesetzten Technologien. Ziel von uns ist es immer, im Sinne des Kunden eine gute Lösung für sein Problem zu finden.

Wie sieht bei dir ein typischer Arbeitsalltag aus?

Das Einzige, was gleich bleibt, ist mein morgendlicher Kaffee, ansonsten unterscheidet sich bei uns jeder Tag von dem anderen und das macht die Arbeit eben auch aus. Teilweise beginnen meine Tage mit Meetings und Projektabsprachen, teilweise bin ich auch am Programmieren. Natürlich gibt es dann auch noch Unterbrechungen im Laufe des Tages, wo mich zum Beispiel Kollegen nach einer Einschätzung für eine Lösung fragen. Aber einen klassischen Arbeitsalltag gibt es bei uns nicht.

Was sind das für Fragen oder Lösungen, die du von den Kollegen bekommst?

Die Fragen meiner Kollegen betreffen oftmals die Systeme der Kunden, die eventuell nicht in Gänze bekannt sind, oder einem Verständnis bzgl. ‚Wie das Endprodukt im Detail aussehen soll. Wir coden diese Details dann auch manchmal im Pair-Programming zusammen. Wenn die Kollegen mit Lösungen auf mich zukommen, freue ich mich natürlich, weil dann unsere Arbeit vor der Programmierung erfolgreich und verständlich war und wenig oder keine korrektive Arbeit von mir benötigt wird.

Das klingt sehr vielfältig, gibt es etwas, was dir an der Arbeit am meisten Spaß macht?

Das kann ich gar nicht definieren. Ich finde, mein Bereich ist gerade durch die genannte Vielfältigkeit sehr spannend. Ich bin sowohl an Kundengesprächen beteiligt, aber unterstütze eben auch die Kollegen in der Entwicklung von Lösungen beim Programmieren und bin dadurch die Schnittstelle, die häufig noch einmal bei Rückfragen oder möglichen Lösungen gefragt wird. Das finde ich, macht die Arbeit sehr spannend.

Du hast jetzt immer mal von Kundenprojekten gesprochen. Kannst du hier ein Beispiel nennen?

Wir haben hier ein breites Portfolio. Schwerpunktmäßig dreht sich bei uns alles um den Bereich E-Commerce im B2B-Business. Dazu zählen beispielsweise Onlineshops, Webanwendungen oder das Erstellen von Schnittstellen zu ERP Systemen des Kunden sowie spezifische Themen wie den PunchOut von Bestellungen – siehe zum Beispiel PunchCommerce oder unsere Schnittstelle zu IDSConnect.

Du bist jetzt Leiter Entwicklung. Wie schaut es bei deinen Kollegen aus, hat da jeder seinen Schwerpunkt?

Grundsätzlich ist es unser Ziel, dass alle Kollegen ein grundlegendes Verständnis aller von uns eingesetzten Technologien besitzen. Aber natürlich hat auch jeder einen thematischen Schwerpunkt, in der er seine Stärken sieht und mit der er sich gerne beschäftigt. Wir ergänzen uns da im Team sehr gut. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass wir nicht die Größe der Riesen unserer Branche besitzen, sodass sich jeder Entwickler nicht ausschließlich mit seinem präferierten Themenschwerpunkt auseinandersetzen kann.

Zurück